sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.

Du leises Geheimnis – Du mein Gefährte

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Malen im Kloster II

Am Morgen, wenn der Tag noch frisch ist und still, das Gedankenkarussell noch nicht angelaufen: Sitzen in der Stille im hellen, großen Raum unter dem Dach.

Die Augen schließen. Nichts denken, als sich vorzustellen, ich sitze dem Gott, an den ich glaube, gegenüber. Ablenkende Gedankenanflüge wie Bälle, die ich nicht fangen will, vorbeifliegen lassen. Konzentration. Die viertelstündig schlagende Turmuhr dient als Zeitgeländer.

Ich hatte mich in einem solchen Kontext immer wieder auch verloren in unangenehmen Erinnerungen, Zweifeln, Traurigkeit. Die Anrede an den christlichen Gott, die ich bei den Menschen in Entwicklungsländern immer wieder hörte, hilft mir, mich nicht bedrücken zu lassen: Papagod, mein Gegenüber.

Das Sitzen in der Stille erfrischt, als hätte man in klarem Wasser gebadet, auf dem die Sonne glitzert.

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