sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.

Abschied von der Grossen – Good bye to a tall Lady

2 Kommentare

Vor sechzehn Jahren dachte ich mir eines abends, es wäre nett, mal die ganze Wandgrösse für ein Giraffenbild auszunutzen, immerhin 2,50 m. Der Ehemann, mit Respekt vor den nicht eigenen Wänden, war wenig begeistert. Ich wartete, bis er im Bett lag und schlief und malte ein Nachtbild. Da der Pinselschwung erfahrungsgemäss abends ein flotterer ist, war auch der Gatte am Morgen von dem Ergebnis erfreut und entwickelte mit der Zeit eine Art freundschaftliche Beziehung zu der stillen Mitbewohnerin mit den langen Wimpern. Nachdem nun das Haus verkauft und die Wohnung geräumt ist, bleibt die Giraffe als letzte vor Ort – die Farbschichten vieler Jahre auf der Tapete wären nicht heil abzulösen…

Sixteen years ago I decided, that it might be a good experience to paint a giraffe from floor to ceiling. The husband, full of respect towards the not-our-own-walls, was not amused by the idea. So I waited until he was sound asleep in bed and started the night-giraffe-project. Since the brushes‘ swing usually is more vivid in the evening, the morning showed a content husband who developed some kind of friendship with the silent lady in the corner with her long eyelashes. After the house is sold now and the rooms are empty, she has to stay. I did not succeed in removing the wallpaper with all the layers that collected over the years…

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2 Kommentare zu “Abschied von der Grossen – Good bye to a tall Lady

  1. I love her! Oh, how she will be missed.

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