sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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p.s.: Der neue Kalender

Da sich das Bild vom neuen Kalender nicht so weit vergrössern ließ, dass man den Überblick anschauen konnte, hier noch als Beispiel für „innen“: der Juni!

Bei dir ist Licht – Kalender für 2021 mit Worten von Dietrich Bonhoeffer (und meinen Bildern), Präsenz-Verlag, ISBN 978-3-945879-20-7, 34x48cm

(erhältlich bei http://www.praesenz-verlag.com , im Buchhandel, im Versandbuchhandel und bei mir)


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Der neue Kalender…

Im September könnte man sich ja vorsichtig damit anfreunden, dass das Jahr schon wieder leise zuende geht…Für 2021 gibt es einen frischen Kalender mit meinen Bildern und inspirierenden Sätzen von Dietrich Bonhoeffer.

Präsenz-Verlag, ISBN 978945 879207, 34x48cm, 25 Euro, im Buchhandel und bei den üblichen Internetanbietern erhältlich (und bei mir)

Since this year is slowly getting older, it might be time to carefully think about a new calender for 2021: there is a fresh one available with my paintings and verses of Dietrich Bonhoeffer.

Available at the usual book-providers…

(Zum Vergrössern bitte auf das Bild tippen…)


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Klappbüchlein Neuauflage

Eigentlich nur Papier-Resteverwertung und ein bisschen Zeichnen am Rande….😊

In fact: this is just using paper-leftovers und doodle-ing a bit…


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Die Freiheit, dem Anderen schaden zu dürfen

Sonntagmorgen, 5.20. Im Bus zur Arbeit. 12 Stunden ärztlicher Notdienst stehen an. Im Bus sitzen lediglich zwei Leute, eine mittelalterliche Lady und ich, weit entfernt voneinander. Sonntagmorgendliche Ruhe. An der nächsten Haltestelle steigt ein Grüppchen Jugendliche ein, dem Restalkohol nach aus der letzten Party gespült. Sie tragen keine Masken und setzen sich, scheinbar auf Provokation gebürstet, um mich herum. Platz woanders wäre reichlich. Ich packe meine Sachen und setze mich anderswohin. Der Fahrer schaltet die Maskenpflichtdurchsage an. Das Grüppchen lacht. Wir fahren ein Weilchen weiter. Der Fahrer kommt persönlich nach hinten und bittet um Einhaltung der Regeln. Kein Effekt. Erregte Diskussionen im Grüppchen. Da im Moment alle Platz genug haben um sich herum, lässt der Fahrer die erfolglosen Versuche auf sich beruhen.

Angekommen im Dienst. Mein Fahrer hat auch keine Lust, eine Maske im Auto zu tragen, obwohl wir viele Stunden lang nah beieinander vorne sitzen müssen. Nachdem das Argument des Vermummungsverbots inzwischen von der Notfallpraxisleitung widerlegt ist, führt er seine beschlagende Brille als Argument an. Meine eigene Brille beschlägt auch, aber nur anfangs. Irgendwann herrscht freie Sicht. Nein, er sieht das nicht so (außer im Patientenkontakt, da sei er ja dazu verpflichtet). Außerdem hätte man ja sowieso ständig Kontakt zu Leuten, die mit potentiell erkrankten Patienten zu tun haben, da wisse man eh nicht… Da ich gerne einsatzfähig bleibe und mehr als doppelt so alt bin wie mein Fahrer, trage ich also durchgehend 12 Stunden lang eine FFP2-Maske (im Wechsel mit einer trockenen nach einer gewissen Zeit). Das ist wenig angenehm. Aber offensichtlich bin ich da härter im Nehmen als der Bub?

Auf dem Rückweg ist der Bus voll. Sonntagabend, Reisende kommen zurück, man kann nicht genügend Abstand halten. Neben mir einer, der die Maske übers rechte Ohr baumelnd trägt. Nach 12 Stunden FFP2 machen die letzten 40 Minuten den Kohl auch nicht mehr fett, obwohl ich mich schon gefreut hatte auf ein bisschen mehr Nasenfreiheit.

Stundenlang erzählen könnte man auch von den Patienten. Warum den Doktor und den Sanitäter schützen? Einer verlangt, dass wir ohne Schutzkleidung zum Abstrich kommen, damit die Nachbarn nichts merken, fast alle fragen, was, muss ich auch eine Maske tragen?, nachdem das in der Klinik längst nicht hinterfragte Pflicht ist, es sei denn, man hat Atemnot.

Irgendwie hat sich immer noch nicht herumgesprochen, dass der lockere Mund-Nasen-Schutz in erster Linie die anderen vor mir schützt. Was ist so schlimm an diesem einfach zu realisierenden und nebenwirkungsfreien Solidaritätsprinzip? Wieso meinen manche, nicht einmal die Viertelstunde im Bus das Läppchen im Gesicht ertragen zu können, während andere es 12 Stunden lang bei der Arbeit tragen (müssen)? Es scheint ja ums Prinzip der persönlichen Freiheit zu gehen. Darf ich die Freiheit, anderen zu schaden, für mich beanspruchen?


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Ganz neu! Acht Achtsamkeiten…

Frisch aus der Paketpost: das neue Leporello. Mit Worten von Hugo Ganslmayer und meinen Bildern.

Vom Präsenzverlag, ISBN 9783945879221, 4,95 €

Und: es geht um Tugenden. Was war das doch gleich? Kein Soll oder Muss, kein erhobener Zeigefinger, eher ein geöffnetes Fenster mit Frischluft, die Einladung zum Gelingen…


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Besuch! – A Visit!

Seit langem wagt sich wieder ein Gast für vier Tage in unser Gästezimmer – Ruth aus der Schweiz reist (nicht nur) für eine bunte Malzeit an! Menschen malen steht auf dem Programm, passend zu ihrer Arbeit, in der Interaktionen, Miteinander und Kommunikation eine wichtige Rolle einnehmen. Lange Streifen entstehen, und schließlich farblich verbundene Gruppen. Ich lasse mich inspirieren…

Finally a guest is courageous again to come for a visit: four colorful days of painting together inside and plainair. Her work at home includes mainly interaction and communication. I am inspired, too…