sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Der chirurgische Blick – Surgeon’s view

In diesen Tagen, da sich vielerorts ein erstaunlicher Militarismus entfaltet, denke ich oft an die Zeit in Nord-Uganda, wo ich für ein paar Monate in einem kleinen Landkrankenhaus im OP vornehmlich mit der Versorgung von Schußverletzungen beschäftigt war. Um die 80% unserer männlichen chirurgischen Patienten lagen mit durchschossenen Knochen und Weichteilverletzungen in dem großen Bettensaal herum, in der Hoffnung, dass die Wunden sich wenigstens nicht infizieren und weit entfernt von einer ausreichenden Rekonstruktion. Hin und wieder kam ein klappriger Pickup aus dem Südsudan vorbei und lud bisher nicht versorgte Patienten aus, manche bereits tot, andere mit weggeschossenem Kiefergelenk, blutenden Armen, Beinen, durchschossenen Bäuchen etc. etc.etc. Im OP waren die Möglichkeiten dürftig: die Zerstörung begrenzen, Infektion vermeiden. Schmutz, Blut, totes Gewebe. Funktionsverlust. Ein dicker Strich durch zukünftige Möglichkeiten. Draußen die weinenden Eltern oder andere Familienmitglieder, falls (noch) vorhanden. Neidvoll habe ich zuweilen hinüber geschaut, wo der Kollege Kaiserschnitte gemacht hat, während ich selbst hauptsächlich mit dem Ausschneiden des zerschossenen Gewebes beschäftigt war.

Ich wünsche jedem, der nach Waffenlieferungen ruft, einen Tag in diesem Ambiente, wo deutlich wird, wozu Waffenlieferungen führen. Als Ärztin sehe ich nicht Deutsche oder Afrikaner, Russen oder Ukrainer, Kurden oder Syrer oder oder oder. Ich sehe Menschen, die leiden, und wenn sie nicht daran sterben, für den Rest ihres Lebens dadurch gezeichnet und eingeschränkt sein werden. Als Ärztin ist meine Aufgabe zu heilen. Niemals, auf keine Weise, zu schaden. Deshalb schäme ich mich für die Politiker, die die Lieferung von Waffen dem ernstgemeinten Suchen nach anderen Arten des Widerstandes vorziehen. Jede Waffe ist eine zuviel.

In these days, where astonishing numbers of people are making friends with weapons I am often reminded of the months I spent in northern Uganda some years ago, working as a surgeon in a small village hospital. About 80% of our male surgical patients suffered from gunshot-wounds. Every now and then an old pickup passed by and unloaded wounded people from South Sudan. Some already dead, others with wounds, causing handicap and loss of future. A mess. Blood, dirt, dead tissue. Loss of function. In theatre the almost only chance: to avoid infection, limit devastation. And outside the crying parents, siblings or children. I often envied the gynaecologist who was doing cesarians in the other theatre while I was cutting off dead tissue, flushing and cleaning, far from possibilities of a good reconstruction.

May everyone of those yelling for more weapons have the opportunity to spend time in a setting like this to realise what weapons will cause, once used. As a doctor I don’t see Germans or Africans, Russians or Ukrainians, Kurds or Syrians. I see human beings suffering, and if they don’t die of their injuries, they will have scars and impairment for the rest of their life. My profession is to heal and reconstruct, and in no way to injure or destroy. Therefore I feel ashamed for those politicians, who prefer to send weapons instead of searching thoroughly for other ways to resist. Every weapon is one too much.


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Zu Gast im Lesekreis der anthroposophischen Wohngemeinschaft

Eine Freundin hat mich eingeladen, in ihrem Lesekreis vorbei zu kommen. Sie hatte mein Buch „Rote Erde – Notizen aus der ärztlichen Arbeit in Afrika“ als Lektüre vorgeschlagen und dachte sich nun, es müßte doch interessant sein, die Schreiberin vor Ort zu haben. Sozusagen den Mensch zum Wort…vielleicht für die eine oder andere Frage? Oder eine kleine Lesung? Das klang nett und so finde ich mich in einem Grüppchen von Lesern und Leserinnen wieder, alle brav auf Abstand und mit Maske. 

Die Gruppenleiterin schlägt nach einer kurzen Begrüßung vor, von den Leseerfahrungen zu berichten. Ein energischer Herr meldet sich zu Wort: er habe sich bis zur letzten Seite gefragt, warum man dieses Buch ausgesucht habe. Das sei ja keine Literatur. Ein Erfahrungsbericht. Ja, eben, wie der Titel sagt: Notizen. Ein weiterer älterer Herr stimmt ein: die wenigen Zeichnungen darin hätten gefallen. Aber da stände ja garnicht dabei, um was es sich handele. Nein, Literatur sei das nicht. Eine der Damen schaltet sich ein: ja, ein himmelweiter Unterschied zu dem vorher gelesenen Schriftsteller! 

Dass man sich doch per Abstimmung dafür entschieden habe, fügt jemand an. Eine leise Stimme auf der Pro-Seite, die doch nur sehr matt vertreten scheint.

Die Herren legen nach: Ja, und wieso ich mal in der 1. und mal in der 3. Person schriebe? Das sei doch immer ich, oder doch nicht? Und die medizinischen Schilderungen seien unverständlich. Und die Mentalität der Einheimischen, diese Lethargie..und wie könne es sein, dass Hilfsärzte operieren? Sie reden sich in Fahrt: bewirke man überhaupt etwas? Sei das nicht alles ein Tropfen auf dem heißen Stein? Die Politik müsse ran! Da müsse das System geändert werden! Das Buch tauge vielleicht als Information, als Aufzählung, als Anreiz zum politischen Tätigwerden…

Die Freundin leidet. Ich staune. Ist Rechtfertigung gefragt? Doch eigentlich nicht? Die leise Pro-Fraktion, kaum detektierbar in dieser Welle aus Unmut über einer Zumutung von Buch, schlägt vor, dass ich etwas daraus vorlese. Etwas lyrisches. Matte Zustimmung von Seiten der Gruppe. Ich lese:

Waldspaziergang mit Giraffe

Mittagshitzeflirren.

Stille.

Nur das Schnarren und Zirpen der Grillen, fast schrill, dann und wann ein Vogelruf.

Die weite Ebene liegt ruhig unter der Last einer gleißenden Sonne.

Blau am Horizont der Mt. Longonot.

Im lichten Wald sprenkeln Sonnenflecken den sandigen Weg.

Baumhoch, in langsamem Schritt, leicht wiegend und auf eigene Weise graziös, die Giraffe.

Blattzupfend hier und da, dann wieder die Augen mit den langen Wimpern in Richtung der sieben Wanderer gerichtet.

Prüfend.

Nachdenklich.

Ein Schritt zuviel in die Nähe und das große Tier wendet sich ab, geht gemächlichen Schrittes davon, um in gebührender Distanz wieder inne zu halten, ein Blatt aus der Baumkrone zu zupfen, als sei nichts geschehen. 

Unwichtig, die kleinen, verschwitzten Gestalten, die im Sand sowieso nur langsam vorankommen.

Eilig verschwindet ein Warzenschwein im Dickicht und hinterlässt eine Staubwolke.

Süß liegt der Duft der Salbeibüsche über der Ebene.

Hoher MIttag.

Kurzes Schweigen. Ja, doch, nahezu poetisch. Aber die Herren sind nicht zufrieden. Man hätte einen besseren Lektor gebraucht, der Poesie und Medizin auseinander hätte sortieren müssen. Die Mischung stimme nicht. Eine andere Dame ergreift das Wort: man kenne das ja, die Schieflagen in der Welt, und sie wirbt für eine von ihr unterstützte Hilfsorganisation. Da hätte es mit diesem Buch doch genügt, einen Sondertermin zu vereinbaren, aber nicht im Literaturkreis…

Erzählt nicht jeder in dem, was er sagt, eigentlich von sich selbst? Gut, dass einige sich endlich mal Luft machen konnten über den Überdruß an schlechten Nachrichten aus dem fernen Kontinent. Jetzt hat das Elend von da unten auch noch den ätherischen Literaturzirkel vernebelt. Wo ist die Feinstofflichkeit geblieben? Seltsam, all die Tapferkeit, die Geduld und die Kraft der African Ladies, die dort fast allen Widrigkeiten trotzen, und über die ich so viel geschrieben habe – völlig überhört?

Der halbstündige Marsch nachhause tut gut in der kalten Luft. Ein irgendwie ungastliches Grüppchen, dieser Literaturkreis.


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Kleine Welten

Bein Blick nach draußen ist man hin und wieder versucht, ein bisschen Farbe dagegen zu setzen. Schon immer haben mich die Guckkästen fasziniert, die eine Bekannte im Bühnenbildstudium gebaut hat, man kann kurzzeitig in eine andere kleine Welt eintauchen und mit den Augen spazieren gehen. Hier eine wilde Dioramavariante aus meiner Versuchsbastelküche: Zabiba’s Farmlandadventures…

#editartz (12 Stops around the world) prompt nr. 9


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Große Party! Big Event!

Ja, und ganz coronafrei, da digital und trotzdem bunt, vielfältig, global, vor Lebendigkeit sprühend, lehrreich, horizonterweiternd, spannend….gerade ist die Folktaleweek zuende gegangen: ein Instagram-Event, von einem ambitionierten Grüppchen von Illustratoren aus mehreren Ländern ins Leben gerufen für alle illustrierenden Kollegen weltweit. Die Regeln: immer im Oktober gibt es die 7 Begriffe, nach denen eine Geschichte illustriert wird. Die Geschichte ist frei wählbar, kann selbst erdacht oder Bekanntes variiert werden, in einer Woche Ende November dann steht ein Begriff für einen Tag und an diesem werden die jeweiligen Illustrationen veröffentlicht. Es ist immer eine Pracht, wie aus nahezu allen Enden der Erde Interpretationen dieses einen Begriffs erscheinen und die jeweilige Geschichte erzählt wird. Ich halte diese Aktion für das Illustrations-Highlight des Jahres und empfinde es wie ein Fest, so viel Schönes zu sehen, zu lesen und die jeweiligen Illustrationskollegen ggf. auch etwas fragen oder loben zu können. Ich habe dieses Jahr zum zweiten Mal mitgemacht und meine Geschichte selbst geschrieben, sie handelt von Moon (der erste Begriff), die sich einen Gefährten am Himmel wünscht. Die folgenden Begriffe Dream, Awakening, Feast, Bird, River und Sky, die dazugehörigen Bilder und die ganze Schönheit der Aktion sind auf Instagram zu finden unter #folktaleweek2021 ( und meine auf meiner dortigen Seite).

Every year in October the prompts for the highlight of worldwide illustration, Folktaleweek, are given. A group of ambitious illustrators from different countries has founded this wonderful event, where illustrators from the whole world choose a story that has to contain the prompts. Tales can also be written or famous ones adapted. This year the prompts were moon, dream, awakening, feast, bird, river and sky. There are a few weeks to work and then in one week in November each word stands for one day and all interpretations of the theme can be admired and stories be told. I wrote my own story about Moon, who longs for a friend not to be alone in the sky any more. I really enjoy this event, it has a feeling of global teamwork in some way and is such a colorful celebration of creativity…

(Illustrations and Stories an be found on Instagram: #folktaleweek2021, mine on #sabinewaldmannbrun)


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Ein Blick in’s Buch…

Afrika Malerei , SWB, Präsenz-Verlag 2021.

ISBN978-3-945879-56-6 19,95


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Afrika – Malerei : Ein Augenreisebuch…

Ich freue mich sehr über diese Neuerscheinung – eine vielfarbige Reise durch meine Afrikamalerei aus den letzten 10 Jahren, dank meiner sorgsamen Verleger in bester Farbwiedergabe und in allen lokalen Buchläden (und den Versand-Buchprovidern) bestellbar!

Mit einem Vorwort von Vera Schindler-Wunderlich und einem Epilog von mir selbst, 60 Seiten, gebunden, 21x21cm, 19,95 Euro, durchgehend vierfarbig…( ein Blättern im Buch als winziges Filmchen findet sich auf meiner Instagramseite!)

ISBN 978-3-945879-56-6

I am happy to announce my new book – a colorful journey into my Africa-paintings of the last 10 years! Thanks to my high-skilled publishers, who made it possible that the colors are original and the book can be ordered at all local bookshops and well known online-bookproviders.

60 pages, all in color, hardcover, 21x21cm, 19,95 Euro, ISBN-Order-Number as above…


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Alle Farben – Afrika!

Herzliche Einladung zu meiner Ausstellung im Kulturzentrum in Herrenberg! Es gibt sogar eine Vernissage, jedoch mit Voranmeldung unter 07032/2703-12 oder unter hocke@vhs-herrenberg.de

Zudem wird es eine Benefizausstellung für die Afrikaprojekte des Difaem sein (nähere Informationen siehe bitte unter http://www.difaem.de ), denen der Gesamterlös aus dem Bildverkauf zugute kommen wird.

Näheres siehe Bild!


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Afrikanisches Grün

Im Rahmen des La Ninja Phänomens, das auch in der Trockenzeit zu sintflutartigen Regenfällen im östlichen Afrika und damit auch zum zunehmenden Überfluten der Seen führt, gibt es viel frisches Grün…


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Reisen in diesen Zeiten…

Neujahr, 4 Uhr morgens. Ich stehe mit einer dicken Reisetasche und 15 Paketen Verbandsmaterial am Flughafen. Es herrscht verschlafene Ruhe. Umweltfreundliche Stille. Im Rucksack warten elektronisch erstelltes Visum, negativer PCR-Test, Anmeldung beim kenianischen Gesundheitsministerium etc. etc. etc. Eigentlich fühle ich mich gut vorbereitet. Die Fluglinie sieht dies jedoch nicht so. Das PCR-Testergebnis ist auf deutsch verfasst. Das geht garnicht. Ich weise darauf hin, dass auch auf Bantu oder Chinesisch die Worte PCR-Test, negativ, mein Name und das Datum in Zahlen dieselben wären, aber….wenn ich nicht sofort eine englische Übersetzung vorweise, muss ich zurück nachhause fahren, sagt mir der motzige Herr am Schalter.

Neujahr, 4.15 morgens. Was nun? Die einzige Lösung für das Problem könnte die Laborbereitschaft in dem Krankenhaus sein, wo ich den Test gemacht habe, zum Glück dort, denn all die anderen Labors und Teststellen sind jetzt natürlich nicht erreichbar…Ich rufe dort an. Die Laborbereitschaft hat ein weites Herz und Verständnis. Stellt in Windeseile eine englische Übersetzung zusammen und faxt diese an die Fluglinie. Endlich ist das Blatt angekommen. Wird akzeptiert. Es kann losgehen. In Kenia wieder Vorweisen der diversen Blätter und QR-Codes. Endlich bin ich da.

Die Rückreisevorschriften wandeln sich wöchentlich. Die Kollegen, die zwei Wochen vor mir abgereist sind, hatten noch vergeblich versucht, sich auf einer afrikanischen Plattform einzuloggen, die dann aber als gehackt und nicht funktionsfähig geoutet wurde. Inzwischen hat nämlich das kenianische Gesundheitsministerium beschlossen, dass niemand das Land ohne negatives Testergebnis verlassen darf. Als ich dann zur Abreise anstehe, funktioniert die Plattform wieder. Man muß, um ausreisen zu dürfen, das negative Testergebnis dort hochladen, einen QRCode generieren und diesen dann ausdrucken. Je näher der Abreisetermin rückt, desto kribbeliger wird man als Reisender. Wird Strom da sein? (Dann musst du halt zum Ausdrucken in ein Hotel fahren, das einen Generator hat…schlägt jemand Findiges vor), wird der Computer funktionieren? Der Drucker? (alles nicht garantiert). Freitags vor Abreise fahren wir zum Testen. 2 Stunden Weg durch die allgegenwärtigen Nairobistaus, im Auto mit einer der hustenden, niesenden und tropfnasigen Schwestern und der gestern mit „bad flu“ erkrankten Hausangestellten (wobei die beiden nicht getestet werden, sondern nur denselben oder einen ähnlichen Weg fahren wollen), obwohl das Labor garnicht so weit entfernt ist. Fast genauso lang zurück. Das Testergebnis soll per email kommen.

Warten. Nachdenken über die Möglichkeiten. Nach 6 Wochen ohne Abstand, kaum Lüften, ohne Extra-Kittel bei verdächtigen Patienten, dafür aber mit vielen Hustenden, die ihre Masken entweder garnicht oder unter dem Kinn tragen, ist man sich nicht so sicher, wie der Test ausfallen wird. Abends um 10 ist er da und negativ (drei Luftsprünge!), aber das Hochladen auf der Plattform funktioniert nicht. Zu dritt versuchen wir’s, der schweizer Kollege, tief über den Bildschirm gebeugt, fragt, wie nur ein Durchschnittsmensch ohne medizinische Vorbildung mit diesem System zurecht kommen soll? Allein die Auswahloptionen für die Tests…Zum Trost: das Labor arbeitet auch am Samstag. Morgen rufen wir an.

Ja, ja, sagt der Kollege im Labor am Samstag, kommt alles noch, er schickt die nötigen Daten, auch auf die Plattform, das müßte ich nicht machen. Dort taucht dann auch tatsächlich nach einer weiteren Warteweile ein QRCode auf. Der Drucker tut brav sein Werk. Und die Papiersammlung scheint komplett incl. der Voranmeldung beim RKI mit Registrierungsnummer. Am Abend, nachdem ich mich in einer Schlange, die die halbe Gebäudelänge umfaßt, endlich ins Flughafengebäude geschlängelt habe, zeigt sich allerdings, daß doch noch etwas fehlt. Den QRCode will keiner sehen, dafür aber einen Corona-Schnelltest. Ach? Das stand nirgends. Und der PCR Test ist doch frisch? Nein. Entweder noch einen Abstrich, jetzt sofort, oder hierbleiben. Letzteres geht garnicht, ich hätte nicht mal mehr ein Bett, weil die beiden neuen Kollegen gerade angekommen sind. Am Flughafen gibt es den Test nicht, also mit dem ganzen Gepäck in ein Taxi, vollgestopft mit ärgerlichen Fluggästen, die auch von dieser Option überrascht wurden, und ab zu einer Klinik. Die sich als drei Zelte im Garten erweist, dort wieder warten, nochmal 35 Dollar bezahlen, wieder warten. Endlich mit dem gewünschten Ergebnis zurück, gerade noch rechtzeitig zum Abflug.

Zurück in Deutschland will niemand irgendein Papier sehen. Man nimmt seinen Koffer vom Band und verschwindet. Selten habe ich mich so gefreut, wieder zuhause zu sein…