sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Weihnachtsaktivitäten

Nachdem ich coronabedingt dieses Jahr nicht mein übliches Winterpensum in Afrika arbeiten kann, verbringe ich die Feiertage mit meinen deutschen Patienten (und den vielen Gästen von anderswoher, die hier ebenfalls zu Patienten geworden sind). Die Arbeit ist so anders nicht, und Weihnachten gilt hier wie da – „Mach’s wie Gott, werde Mensch“.

Auch die Maus Amalie hat ein Sternchen auf einen Eiszapfen gespießt und marschiert beherzt dahin, wo es ein bisschen Glitzer braucht…was können wir dann erst an Glanz bringen…..😊 Frohe Weihnachten!

Since Corona made it impossible to work my usual time in Africa this year, I will spend the Christmas-Days with my german and international patients. Work is not that much different, Christmas is meant to be the same here and there. Merry Christmas!

Mouse put up a little star on an icicle and is marching on to where a bit of light is needed – don’t we have much more possibilities to spread a little Christmas light?


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Folktaleweek – last day

Das letzte Bild (und damit auch das Ende der Geschichte von Moon, die sich einen Gefährten wünscht) aus der siebentägigen Reihe zum Thema „Sky“:

„…and the petals became birds, chirping and chatting, and Moon rejoyced: there would always be someone flying with her through the night…“

(The whole story can be found on my instagramaccount)


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Große Party! Big Event!

Ja, und ganz coronafrei, da digital und trotzdem bunt, vielfältig, global, vor Lebendigkeit sprühend, lehrreich, horizonterweiternd, spannend….gerade ist die Folktaleweek zuende gegangen: ein Instagram-Event, von einem ambitionierten Grüppchen von Illustratoren aus mehreren Ländern ins Leben gerufen für alle illustrierenden Kollegen weltweit. Die Regeln: immer im Oktober gibt es die 7 Begriffe, nach denen eine Geschichte illustriert wird. Die Geschichte ist frei wählbar, kann selbst erdacht oder Bekanntes variiert werden, in einer Woche Ende November dann steht ein Begriff für einen Tag und an diesem werden die jeweiligen Illustrationen veröffentlicht. Es ist immer eine Pracht, wie aus nahezu allen Enden der Erde Interpretationen dieses einen Begriffs erscheinen und die jeweilige Geschichte erzählt wird. Ich halte diese Aktion für das Illustrations-Highlight des Jahres und empfinde es wie ein Fest, so viel Schönes zu sehen, zu lesen und die jeweiligen Illustrationskollegen ggf. auch etwas fragen oder loben zu können. Ich habe dieses Jahr zum zweiten Mal mitgemacht und meine Geschichte selbst geschrieben, sie handelt von Moon (der erste Begriff), die sich einen Gefährten am Himmel wünscht. Die folgenden Begriffe Dream, Awakening, Feast, Bird, River und Sky, die dazugehörigen Bilder und die ganze Schönheit der Aktion sind auf Instagram zu finden unter #folktaleweek2021 ( und meine auf meiner dortigen Seite).

Every year in October the prompts for the highlight of worldwide illustration, Folktaleweek, are given. A group of ambitious illustrators from different countries has founded this wonderful event, where illustrators from the whole world choose a story that has to contain the prompts. Tales can also be written or famous ones adapted. This year the prompts were moon, dream, awakening, feast, bird, river and sky. There are a few weeks to work and then in one week in November each word stands for one day and all interpretations of the theme can be admired and stories be told. I wrote my own story about Moon, who longs for a friend not to be alone in the sky any more. I really enjoy this event, it has a feeling of global teamwork in some way and is such a colorful celebration of creativity…

(Illustrations and Stories an be found on Instagram: #folktaleweek2021, mine on #sabinewaldmannbrun)


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Ein Blick in’s Buch…

Afrika Malerei , SWB, Präsenz-Verlag 2021.

ISBN978-3-945879-56-6 19,95


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Der neue Kalender 2022…

…ist da! „Ein neuer Anfang“ – meine Bilder mit Zitaten von Dietrich Bonhoeffer, ISBN 9783945 879450 , im Buchhandel erhältlich oder bei http://www.praesenz-verlag.com, 34x48cm, 25 Euro


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Ich mag dich sehr…

Gerade frisch erschienen: ein Leporello mit meinen Herz-Monotypien im Teamwork mit Hugo Ganslmayer für Menschen, die einem kostbar sind…

Zu haben im Buchhandel für 4,95 Euro, 98x13cm (ausgeklappt)

ISBN 978 3945879504 Präsenz-Verlag


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Muttertag – Our Other Mother

#OurOtherMother #Mothersday #Muttertag #MotherEarth #MutterErde


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Ohne Handy in der U-Bahn?

Seit 30 Jahren fahre ich mit derselben Stadtbahn zur Arbeit. Da gibt es viel zu sehen.

Ich sehe Menschen. Ein- und Aussteigen, Sitzen und Stehen, Zuwendung und Abwendung, Tun und Lassen. Ja, auch das Lassen kann man sehen.

Ich sehe Koffer wegrollen, Betrunkene schwanken, üppig beladene Kinderwagen kippen. Ich sehe das Äquivalent zu einer Jungbullenherde, der die Weide zu eng ist, sehe das bunte Gezwitscher von Kindergartengruppen, sehe Hunde, die Bahnfahren nicht mögen. Sehe Hunde, die gerade beim Frisör waren, Hunde, die noch nie dort waren und Ähnlichkeiten zu ihren Menschen. Ich sehe, wie Familienverhältnisse sich über die Jahrzehnte ändern, sehe eine Familie sich teilen (nach 10 Jahren Dreiersitzen immer im selben Eck, so dieses frei war, sind nur noch Mutter und Sohn beieinander. Auch der Vater steigt ein, jedoch am anderen Ende des Wagens. Der Abgrund zwischen den geteilten Welten gähnt unübersehbar, nicht ein Blick wird auch nur in die Richtung der anderen geschickt). Ich sehe höflich plaudernde Senioren, grimmige Augenbrauen und Zornfalten in Aktion. Ich sehe zwei ganze Sitzreihen aufblühen, weil jemand einen prächtigen Blütenstrauss trägt, und fünf ganze Sitzreihen lächeln, weil ein Baby gluckst und lacht. Ich sehe Blicke, die aus der Welt gefallen sind, sehe Marotten und Ticks, sehe Arbeitsmonturen und Ensembles, die zur Audienz bei der Queen taugen würden. Ich sehe Müdigkeit und Blässe, Erwartung und Freude. Ich sehe Jogginghosen und zuweilen auch, ob derjenige sein Leben noch im Griff hat oder nicht. Ich sehe Menschen aus anderen Ländern und ihre Angst, nur ja alles richtig zu machen. Ich sehe ein Kind, das wartet, Jahre lang, immer am selben Platz, und manchmal sehe ich die Mutter kommen und grüßen und höre den Namen des Kindes und sehe die Einsamkeit und die Last, die beide drückt. Ich sehe das Kind über die Jahre zur jungen Frau werden und warten, und denke, irgendetwas stimmt nicht, und irgendwann ist sie nicht mehr da, und eines Tages werde ich auch für die Mutter sichtbar, sie fragt mich, die halt zufällig in ihrem Weg steht, etwas, was die Fahrzeiten der Bahn bei der Streckensperrung betrifft und wir reden im Warten ein wenig und ich frage, wie geht es Lena, und die Mutter erzählt mir, mit der sie noch nie gesprochen hat, was ich befürchtet habe und ich höre zum ersten Mal von der Last, die ich die ganzen Jahre geahnt habe. – Ich sehe Menschen, denen der Nebensitzer zu nah ist, solche, denen er nicht nah genug ist, ich sehe Mütter, die sich im Display verlieren und Kinder, die um Aufmerksamkeit betteln, ich sehe, wer sich ansieht und wie und wer nicht. Wer wegsieht, wer sich abwendet und wer sich zuwendet. Ich sehe Menschen, die helfen, wenn etwas zu schwer ist, halten, wenn es einen Ruck gibt, auch, wenn sie nicht zueinander gehören. Ich sehe wenige mit Büchern und viele andere, die bunte Kugeln sortieren und zahlreiche, die Aliens abschießen und mails und whatsapps und tweets sortieren. Sehe Katzen in Boxen, Schirme, die liegen geblieben sind ( manchmal nehme ich einen mit, der offensichtlich niemand gehört) und geheime Zeichen an den Fensterscheiben, die jemand da hingeschrieben hat.

Es gibt eine Menge zu sehen. Und das Wesentliche ist auch in Zeiten des Maskentragens sichtbar. Klar habe ich auch ein Handy im Rucksack. Und hin und wieder tauche ich in einem Buch ab. Aber es ist spannend, was sich in diesem abgesteckten Kosmos entfaltet: ein vielfältig buntes Welttheater…


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Ganz neu! Acht Achtsamkeiten…

Frisch aus der Paketpost: das neue Leporello. Mit Worten von Hugo Ganslmayer und meinen Bildern.

Vom Präsenzverlag, ISBN 9783945879221, 4,95 €

Und: es geht um Tugenden. Was war das doch gleich? Kein Soll oder Muss, kein erhobener Zeigefinger, eher ein geöffnetes Fenster mit Frischluft, die Einladung zum Gelingen…


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Noch ein frisches Buch…

Ein schwitzender Paketbote brachte heute ein Päckchen mit 20 Belegen dieses Gemeinschaftswerks: Christa Spilling-Nökers (Pfarrerin mit tiefenpsychologischer Ausbildung und Schriftstellerin ) Engellyrik und die Farbflächen von Kit Kittikorn (ein thailändischer Künstler) schienen dem Verlag amEschbach noch ergänzungsbedürftig – so erhielt ich die Anfrage, ob ich 6 Engelzeichnungen beisteuern könnte. Damit ein bisschen Auswahl möglich ist, habe ich 12 gezeichnet, wenn man ja mal anfängt mit einem Thema, entfalten sich die Variationen gern und vielfältig…..All diese sind jetzt im Buch zu finden. Die feine Kombination all dieser Einzelwerke zu einem runden, feinen Ganzen hat Angelika Kraut geschaffen.

Komm, mein Engel, bleib bei mir, Verlag am Eschbach 2020, gebunden mit Bändchen, ISBN978-3-86917-809-7, 105 Seiten, 12 Euro (klimaneutrale Herstellung und Druck in Deutschland)