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Farbe. Linie. Sehen.


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Neu erschienen – Jojo Rosenblüt 2.0

Frisch illustriert und bearbeitet: ein nächtliches Abenteuer mit einer Reise im Ballon, vielen Farben, ein paar Tränen und einer Versöhnung – und Sternenstaub….für Kinder ab ca. 5 Jahren.

Text und Illustration: Sabine Waldmann-Brun, ISBN 978-3-8436-1138-1, Patmos-Verlag 2020, 15 Euro


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Joy to the world

Grund zur Freude: der grosse Gott macht sich ganz klein: Er weiss, wie sich Menschsein anfühlt – ein Flüchtlingsbaby, Jesus, in einer Futterkrippe, weil kein Platz im Gasthaus ist.

Wo Plätzchen, Christbaumschmuck und teure Geschenke auch kaum zu finden sind,  werde ich die nächsten Wochen chirurgisch arbeiten: in unserer German-Doctors-Ambulanz im Mathare Valley Slum in Nairobi. Mehr Infos unter http://www.german-doctors.de

Joy to the world: the almighty god comes to us as a baby, born to refugee parents in a stable – there was no room in a better place. He knows what life in this world feels like.

Where cookies, christmas-tree decoration and expensive gifts are also not present, I will work during the next weeks  in our German-Doctors‘ Out-Patient-Department in Mathare Valley Slum, Nairobi. More information: http://www.german-doctors.de

 


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Auf dem Wasser – Malen mit Teer

Nachdem eine Freundin begeistert von dieser Technik erzählte, habe ich mir gedacht, ich   möchte sie auch einmal versuchen und habe einen Kurs belegt: man grundiert einen festen Untergrund mit dem öligen Teer, streut Sand darauf und trägt dann mit einer Rolle Acrylfarbe auf, schliesslich kann man zeichnend, schabend, schreibend die oberste Farbschicht öffnen und das Schwarz des Teers kommt zum Vorschein. Der Sand ist das Bindeglied zwischen dem Öligen und Wässrigen,  das sich sonst nicht in dieser Reihenfolge kombinieren liesse. Abgesehen von den Lösungsmitteldämpfen eine spannende Technik!

When a friend told me about her first steps painting with tar, I wanted to give it a try. A bit complicated and a challenge concerning the vapor, but much fun in the structures that result in the sandlayer on the tar and  scratching of the  surface. My theme: travelling on water…


Im Boot – Ausstellung Gnadenthal

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Herzliche Einladung zur Ausstellung! Eigentlich steht alles Wichtige auf dem Flyer…


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Being on the way – unterwegs sein

Wachscollage auf Papier

Just for the occasion: today finally the family of our Syrian friend is complete again, her three children and husband arrived after two years of legally trying to get an appointment at a german embassy to receive their visa. Quite a few joyful tears were shed at the airport and afterwards we had a wonderful diner, also those who shared the rocky road to this point. Who would ever want a son or daughter get lost in the war?

Zur Feier des Tages: heute ist nach 2 Jahren verzweifelter Suche nach einem Botschaftstermin, um ganz legal die Kinder und den Ehemann nachreisen zu lassen, die Familie unserer syrischen Freundin wieder komplett. Ein leuchtender Funke Glück beim Empfang auf dem Flughafen und dem anschliessenden köstlichen Festessen mit Familie und Freunden und allen, die zwei Jahre lang mitgezittert haben. Wer will schon seine Kinder an den Krieg verlieren?

 

 


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Afrika ist bunt – Benefizausstellung zugunsten der Welthungerhilfe

Ausstellung von Malerei (ein Teil meiner vielen Afrikabilder) im

Marienhospital Stuttgart, Böheimstrasse 37

3.5. bis 5.6.2017, täglich geöffnet (im öffentlichen Eingangsbereich nahe dem Empfang, Hauptgebäude, Ebene M0)

Es gibt viele schlechte Nachrichten aus Afrika, unter anderem,  dass es in vielen Ländern südlich der Sahara schon lange nicht mehr ausreichend geregnet hat, um auch nur den Grundbedarf von Menschen, Tieren und Pflanzen zu decken. Selbst die Welthungerhilfe verfügt nicht mehr über nicht genügend Mittel, auch nur für eine Basisversorgung all der Hungernden aufzukommen. Deshalb die Widmung dieser Ausstellung an diesen Zweck. Als ich 2010 für ein halbes Jahr in einem auch damals schon von der Dürre betroffenen Gebiet in Ostafrika gearbeitet habe, war die Verteilung von Sorghumhirse durch die Welthungerhilfe eine grosse Hilfe. Wir hätten es nicht geschafft, all unsere extrem mageren Patienten von uns aus zu versorgen (für eine Chirurgin aus Deutschland hat es einen gewissen Grad an Grauen, Menschen zu operieren, die über kein Fettgewebe mehr verfügen).

Die Wärme, Freude, Lebenslust und Buntheit dieses grossen, zum Glück nicht nur gequälten, sondern auch wunderbaren Kontinents gibt es trotz allem und sie findet sich (nicht nur) in den Bildern wieder.

(Da das Krankenhaus keine Möglichkeit sah, eine Vernissage zu ermöglichen, gibt es diesmal keine).

Infos über die Arbeit der Welthungerhilfe unter http://www.welthungerhilfe.de

 


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..und nochmal: Benefizaktion Kunstschiffe

…und jetzt geht wieder eine Portion Schiffe zugunsten der Aktion Sea-Watch (Seenotrettung im Mittelmeer) auf Kurs in die Öffentlichkeit: diesmal ins Pädagogisch-Theologische Zentrum im Haus Birkach in Stuttgart. Herzlichen Dank dafür an Eva!

And again: our art-ships are sailing to the next performance to be sold for Sea-Watch, this time in Haus Birkach, Stuttgart. Thanks to Eva!


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Nachklang

Kontraste: Hier die  Begegnungen mit den Menschen, die mit Müh und Not heil über das Meer gekommen sind und nun in begrenzt-anstrengendem Kontext  versuchen, ihr Leben neu in Bezügen zu verankern. Dort Licht und Farbe und das Spiel mit den Formen, der Traum vom „wie es sein könnte“. Wenn ich mich nachts um die einen kümmere (die den ärztlichen Notdienst brauchen), ist mir am Tag danach zuweilen nur noch nach „Bunt“…

Contrasts: on one side meeting those who succeeded in reaching a country without war and destruction, who try to get their saved life into a new context – hard and in times exhausting work, indeed. On the other side color and light and playing the „how it could be“. When I visit those in need of a doctor at night, I sometimes only have an eye left for the game of colors on the following day…