sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


Im Boot – Ausstellung Gnadenthal

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Herzliche Einladung zur Ausstellung! Eigentlich steht alles Wichtige auf dem Flyer…

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Being on the way – unterwegs sein

Wachscollage auf Papier

Just for the occasion: today finally the family of our Syrian friend is complete again, her three children and husband arrived after two years of legally trying to get an appointment at a german embassy to receive their visa. Quite a few joyful tears were shed at the airport and afterwards we had a wonderful diner, also those who shared the rocky road to this point. Who would ever want a son or daughter get lost in the war?

Zur Feier des Tages: heute ist nach 2 Jahren verzweifelter Suche nach einem Botschaftstermin, um ganz legal die Kinder und den Ehemann nachreisen zu lassen, die Familie unserer syrischen Freundin wieder komplett. Ein leuchtender Funke Glück beim Empfang auf dem Flughafen und dem anschliessenden köstlichen Festessen mit Familie und Freunden und allen, die zwei Jahre lang mitgezittert haben. Wer will schon seine Kinder an den Krieg verlieren?

 

 


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Afrika ist bunt – Benefizausstellung zugunsten der Welthungerhilfe

Ausstellung von Malerei (ein Teil meiner vielen Afrikabilder) im

Marienhospital Stuttgart, Böheimstrasse 37

3.5. bis 5.6.2017, täglich geöffnet (im öffentlichen Eingangsbereich nahe dem Empfang, Hauptgebäude, Ebene M0)

Es gibt viele schlechte Nachrichten aus Afrika, unter anderem,  dass es in vielen Ländern südlich der Sahara schon lange nicht mehr ausreichend geregnet hat, um auch nur den Grundbedarf von Menschen, Tieren und Pflanzen zu decken. Selbst die Welthungerhilfe verfügt nicht mehr über nicht genügend Mittel, auch nur für eine Basisversorgung all der Hungernden aufzukommen. Deshalb die Widmung dieser Ausstellung an diesen Zweck. Als ich 2010 für ein halbes Jahr in einem auch damals schon von der Dürre betroffenen Gebiet in Ostafrika gearbeitet habe, war die Verteilung von Sorghumhirse durch die Welthungerhilfe eine grosse Hilfe. Wir hätten es nicht geschafft, all unsere extrem mageren Patienten von uns aus zu versorgen (für eine Chirurgin aus Deutschland hat es einen gewissen Grad an Grauen, Menschen zu operieren, die über kein Fettgewebe mehr verfügen).

Die Wärme, Freude, Lebenslust und Buntheit dieses grossen, zum Glück nicht nur gequälten, sondern auch wunderbaren Kontinents gibt es trotz allem und sie findet sich (nicht nur) in den Bildern wieder.

(Da das Krankenhaus keine Möglichkeit sah, eine Vernissage zu ermöglichen, gibt es diesmal keine).

Infos über die Arbeit der Welthungerhilfe unter http://www.welthungerhilfe.de

 


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..und nochmal: Benefizaktion Kunstschiffe

…und jetzt geht wieder eine Portion Schiffe zugunsten der Aktion Sea-Watch (Seenotrettung im Mittelmeer) auf Kurs in die Öffentlichkeit: diesmal ins Pädagogisch-Theologische Zentrum im Haus Birkach in Stuttgart. Herzlichen Dank dafür an Eva!

And again: our art-ships are sailing to the next performance to be sold for Sea-Watch, this time in Haus Birkach, Stuttgart. Thanks to Eva!


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Nachklang

Kontraste: Hier die  Begegnungen mit den Menschen, die mit Müh und Not heil über das Meer gekommen sind und nun in begrenzt-anstrengendem Kontext  versuchen, ihr Leben neu in Bezügen zu verankern. Dort Licht und Farbe und das Spiel mit den Formen, der Traum vom „wie es sein könnte“. Wenn ich mich nachts um die einen kümmere (die den ärztlichen Notdienst brauchen), ist mir am Tag danach zuweilen nur noch nach „Bunt“…

Contrasts: on one side meeting those who succeeded in reaching a country without war and destruction, who try to get their saved life into a new context – hard and in times exhausting work, indeed. On the other side color and light and playing the „how it could be“. When I visit those in need of a doctor at night, I sometimes only have an eye left for the game of colors on the following day…


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Benefizaktion Kunstschiff

Gestern Abend sind nun unsere gesammelten 360 Kunstschiffe von vielen Künstlern aus ganz Deutschland im Bischof Moser Haus „in See“ gestochen (im Bild: kurz vor Start). Die Ladies vom „Benefiz und Kunst“- Kreis hatten ein sehr köstliches kaltes Buffet gerichtet, das Duo Straub/Ege (Gesang und Akkordeon) hat mit jiddischen, sephardischen und arabischen Lieder den rechten Klang zum Ereignis gesetzt. Viele sind gekommen, wir haben 82 Schiffe verkauft und werden 1752.- Euro an Sea-Watch überweisen können. Unter den Gästen waren zudem zwei, die die Idee gern an ihrem Arbeitsplatz im Pädagogisch Theologischen Zentrum aufleben lassen würden, wir sind gespannt, ob die Fahrt dorthin weiter geht.

Ich freue mich sehr, dass aus der Idee eine runde, bunte Sache hat werden dürfen. Trotzdem – es wäre schön, wir bräuchten keine Schiffe mehr, um Menschen auf gefährlichen Routen zu retten, weil es andere, sicherere Wege gibt, die jeder ungefährdet begehen kann…

(siehe auch der Bericht in der Stuttgarter Zeitung vom 16.6.16, S.18, oder in der online-Ausgabe unter dem Titel „Papierboote gegen die Not der Flüchtlinge“ mit allerdings etwas drögem Foto)

Yesterday night our big parade of 360 Art-Ships, made by various artists from all over Germany, took place in Stuttgart. The ladies of the beneficiary art project group had prepared a wonderful potluck, the musicians performed jewish, arabic and sephardic songs, accompanied by accordion. Many came and we sold 82 ships, so we will be able to send 1752.- Euros to Sea-Watch. Two of the guests even had the idea to start a parade at their working place – we are curious, if these works of art will sail on to that place.

I am happy and thankful, that this project  became a really color- and joyful event and that we could raise a large-scale amount like this. Though – it would be even better not to be in need any more to safe people on dangerous traveling routes, because there were possibilities to go safely and in a legal and just way…