sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Ferien im Grau

Eine Woche am Alpenrand, eigentlich gedacht zum Wandern, hat sich in Grau gekleidet. Ein nasses, kaltes Grau. Tagelang.

Ein Grau, in dem sich auch Schönes entdecken lässt. Man muss nur genauer hinschauen. Und gut gewärmt sein (vier Hosen übereinander und nochmal genauso viele Jacken).

Kuhgrau, ja, es gibt nicht nur Almvieh in Braun, sondern auch die Gesprenkelten – sozusagen die Dalmatinerkuh, oder eine, die einen breiten Streifen Weiß trägt, mit Bauchlätzle, gleichsam. Und die Dunkelgraue mit mehr oder weniger Weißhaar zwischendrin.

Und dann die Flechten – allesamt auch grau-grün, aber in vielfältigen Formen, Rundtellerchen, von Gefieder umkränzt, Korallenförmige, Fadenflechten…

Das Land liegt archaisch unter dem schweren Wolkengrau. Es könnte auch vor 2000 Jahren schon so ausgesehen haben. Holzzäune gab’s vermutlich auch damals schon.

Bilderanschauen bei den ansässigen Künstlerkollegen kann man auch. Da entfaltet sich allerlei Interessantes und addiert am Rande ein wenig Farbe.

Den Mut behalten. Irgendwann wird die Sonne wieder kommen…


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African Lady III

Eine der kleinen Ladies im Dorf an einem der Eingänge des inneren Begrenzungsrings. Die Tore, die  ins Dorf  hineinführen, sind so niedrig, damit eventuelle Feinde, sich bückend, nur langsam hineingelangen können. Zwei Wälle aus Akazienholz gibt es, die Tür ist jeweils ein Baum, den man nach innen am Stamm hineinzieht. Von aussen ist dann die stachelige Mauer komplett.

One of the smaller ladies of the village, standing at one of the doors of the inner wall of acacia-wood, that is surrounding the circle of huts. Enemies, who want to come inside, will have to kneel down and therefore be slow. A tree, that is pulled inside, completes the prickly wall of defense.