sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Herzliche Einladung!

…vor allem zur Eröffnung am Montag, den 7.5.18 um 19 Uhr,

und hier noch einmal der Ort: Rathaus Winnenden, Torstrasse 10!

Die Öffnungszeiten: Mo-Do 7-18 Uhr, Freitag 7-13 Uhr.

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Nachthaus, hell – Lighthouse at night

Wenn einer nicht weiß wohin

und als einziger geeifert hat,

wenn einer kein Kraftwerk ist,

kein Seehund, der sich tausendmal

am Tag ins Wasser stürzt vom

Felsen, muss man für ihn kochen,

mit ihm am Tisch trödeln,

sein Gelände sanft betreten,

sich mit ihm unbehaglich fühlen.

 

Wenn einer sagt: „Ich bin nicht

besser als meine Väter“,

sich sein Votum löschen will,

muss man mit ihm rechnen.

Das Gegenteil von Minus ist nicht

dauernd Plus, ist Tütensuppe,

Zimtreis oder Brot und Fleisch,

von Raben an den Bach gebracht,

ein Lager unterm Ginsterstrauch,

ist Fladenbrot, auf heißem Stein

gebacken, ein Krug Wasser.

 

Und wenn es heißt „Steh auf

und geh“ und einer noch nicht

weiß wohin und meint, er sei

noch gar nicht wieder ganz:

Dann muss er langsam rechnen,

Wurzeln ziehen, schlummern,

knuspern, krümeln, bis er

behaglich brodelt und manchmal

beinah heimlich bei sich denkt,

er habe vielleicht nur

fast allein geeifert.

 

aus: Vera Schindler-Wunderlich: Dies ist ein Abstandszimmer im Freien. edition pudelundpinscher, Erstfeld 2012


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Das Dach ist höher als Du denkst…

Jetzt aber: 5 Tage Urlaub!
Malen im Kloster. Was für eine gelungene Mischung. Die Reduktion von Lärm, Geschwätz und Programmen auf ein gehaltvolles Minimum. Zeit zum Malen, den ganzen Tag, mit kleinen Pausen dazwischen. Das Spiel genießen. Flächen anlegen, sich begegnen lassen, kontrastieren. Mit dem Pinsel tanzen. Die Farbreste der Palette im Skizzenbuch unterbringen und, draußen im Klostergarten auf einer sonnengewärmten Bank sitzend, mit Pastellkreide ergänzen.
Kostbare Zeit.