sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Königin Esther und das Sonnenvögelchen

Herzliche Einladung zur Ausstellung meiner Buchillustrationen in der Tagungsstätte Bernhäuser Forst in der Dr.-Manfred-Müller-Strasse 4, 70794 Filderstadt

Dauer: von 18.11.2019 bis 30.4.2020 geöffnet: Mo bis Sa 8-17 Uhr, So 8-14 Uhr, je nach Gästeaufkommen auch mal ausserhalb dieser Zeiten, bitte vorher anrufen unter 0711/79761-0.

Die Tagungsstätte ist landschaftlich schön und mit Aussicht am Waldrand gelegen, eignet sich also auch für einen Wochenendausflug mit Wanderrunde,  zudem kann man sie zum Bilderraten nutzen ( aus welcher Geschichte könnte welches Bild stammen?) …


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Urlaubs“fotos“ / Vacation „pics“ II


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Urlaubsfotos / Vacation-pics

….statt Kamera-Foto hier mal die gezeichneten Eindrücke vom Meer, auf ein Rest-Randstreifchen gemalt an einem wackeligen Tischchen in steifer Meerbrise  mit Blick auf den Strand!

…no camera-pictures but impressions and variations of what we saw, sitting in a stormy place, facing the surf – using leftover watercolor-paper-parts!


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Meerfarben – Oceancolors

Ein Körnchen Gold am Lebensstrand: eine Woche Urlaub am Meer!

Grain of gold on life’s shore – one week of vacation at the sea!


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Auf dem Wasser – Malen mit Teer

Nachdem eine Freundin begeistert von dieser Technik erzählte, habe ich mir gedacht, ich   möchte sie auch einmal versuchen und habe einen Kurs belegt: man grundiert einen festen Untergrund mit dem öligen Teer, streut Sand darauf und trägt dann mit einer Rolle Acrylfarbe auf, schliesslich kann man zeichnend, schabend, schreibend die oberste Farbschicht öffnen und das Schwarz des Teers kommt zum Vorschein. Der Sand ist das Bindeglied zwischen dem Öligen und Wässrigen,  das sich sonst nicht in dieser Reihenfolge kombinieren liesse. Abgesehen von den Lösungsmitteldämpfen eine spannende Technik!

When a friend told me about her first steps painting with tar, I wanted to give it a try. A bit complicated and a challenge concerning the vapor, but much fun in the structures that result in the sandlayer on the tar and  scratching of the  surface. My theme: travelling on water…


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Strandmeditation angesichts…

 

Weihnachtsfrei, und somit Zeit, ein wenig zu reisen.

Lamu – kilometerweit weisser, einsamer Sandstrand.

Die Blauwölbung des Himmels über dem Meeratem des Indischen Ozeans.

Wellenkämme blaugrün, schneeweisse Gischt.

Nimm eine Handvoll Sand und  sieh genau hin: vielerlei Erdfarben, blauweiss, blaugrau, meerblau, grünblau, grüngrau, blautürkis, weissgrau, zartgelb, schartig, kantig, grösser und winzig, zerstossen, fragmentiert, pulverisiert, integriert – Plastik.  Unverkennbar alle Variationen von Bechern, Tauen, Verpackungen aller Art, und endlos sind die Spuren der Wasserflaschen in allen Arten von Fragmenten.

Aktiv scheint die Gegenbewegung der Natur: unzählige angespülte Samen, Knollen und Palmfrüchte, die ihre Wurzeln im Sand verankern und frischgrüne Halme gen Himmel schieben, ein unermüdliches Überwachsenwollen und Aller-Verschmutzung-Trotzen, das am Rande auch tröstet.

Die Frage, wie ich es halten will mit den Plastikflaschen, solange ich hier bin, an einem Ort, wo Leitungswasser pur ein Risiko ist und es keine ordentliche Müllverbrennung gibt, steht breitbeinig da und erlaubt kein Verdrücken am Rande.

Die UV-Desinfektion ( mehr unter http://www.sodis.ch) bräuchte 6 Stunden kontinuiertliche Sonneneinstrahlung und einen Ort, wo keiner der Versuchung erliegt, meine Flaschen wegzuräumen. Die Silberionen-Aquapur-Methode ist ein bisschen einfacher und für Notfälle habe ich eine Portion dabei. Soll ich mich also sozusagen im Namen des Umweltschutzes versilbern oder mein Wasser in die Sonne stellen? Ich entschliesse mich für Letzteres, informiere alle Mitbewohner in meiner Unterkunft, damit es auch funktioniert und spare damit in 7 Tagen am Meer immerhin 12 Plastikflaschen. Ich beschliesse, an den Tropfen zu glauben, der auf Dauer den Stein höhlt…

Die Daily Nation berichtet in diesen Tagen von einem Projekt im Norden des Landes. Zu einer landwirschaftlichen Messe wurden die Farmer, die dort Ziegen verkaufen wollten, verpflichtet, im Rahmen ihrer etwas höheren Teilnahmegebühr eine Mitgliedschaft in der staatlichen Krankenversicherung NHIF abzuschliessen (etwas, das wir nur zu gerne für all unsere Patienten sehen würden, weil dann nicht immer bei Behandlungsbedarf das Argument käme, es sei nicht genug Geld da für Notwendiges). Die Farmer seien nicht begeistert gewesen über die Mehrkosten. Wir hingegen finden dies unbedingt  sinnvoll….

http://www.german-doctors.de

(Danke an Marianne für das Foto)