sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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p.s.: Der neue Kalender

Da sich das Bild vom neuen Kalender nicht so weit vergrössern ließ, dass man den Überblick anschauen konnte, hier noch als Beispiel für „innen“: der Juni!

Bei dir ist Licht – Kalender für 2021 mit Worten von Dietrich Bonhoeffer (und meinen Bildern), Präsenz-Verlag, ISBN 978-3-945879-20-7, 34x48cm

(erhältlich bei http://www.praesenz-verlag.com , im Buchhandel, im Versandbuchhandel und bei mir)


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Der neue Kalender…

Im September könnte man sich ja vorsichtig damit anfreunden, dass das Jahr schon wieder leise zuende geht…Für 2021 gibt es einen frischen Kalender mit meinen Bildern und inspirierenden Sätzen von Dietrich Bonhoeffer.

Präsenz-Verlag, ISBN 978945 879207, 34x48cm, 25 Euro, im Buchhandel und bei den üblichen Internetanbietern erhältlich (und bei mir)

Since this year is slowly getting older, it might be time to carefully think about a new calender for 2021: there is a fresh one available with my paintings and verses of Dietrich Bonhoeffer.

Available at the usual book-providers…

(Zum Vergrössern bitte auf das Bild tippen…)


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Klappbüchlein Neuauflage

Eigentlich nur Papier-Resteverwertung und ein bisschen Zeichnen am Rande….😊

In fact: this is just using paper-leftovers und doodle-ing a bit…


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Ganz neu! Acht Achtsamkeiten…

Frisch aus der Paketpost: das neue Leporello. Mit Worten von Hugo Ganslmayer und meinen Bildern.

Vom Präsenzverlag, ISBN 9783945879221, 4,95 €

Und: es geht um Tugenden. Was war das doch gleich? Kein Soll oder Muss, kein erhobener Zeigefinger, eher ein geöffnetes Fenster mit Frischluft, die Einladung zum Gelingen…


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Besuch! – A Visit!

Seit langem wagt sich wieder ein Gast für vier Tage in unser Gästezimmer – Ruth aus der Schweiz reist (nicht nur) für eine bunte Malzeit an! Menschen malen steht auf dem Programm, passend zu ihrer Arbeit, in der Interaktionen, Miteinander und Kommunikation eine wichtige Rolle einnehmen. Lange Streifen entstehen, und schließlich farblich verbundene Gruppen. Ich lasse mich inspirieren…

Finally a guest is courageous again to come for a visit: four colorful days of painting together inside and plainair. Her work at home includes mainly interaction and communication. I am inspired, too…


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Mama Pomona’s Spinatsalat

Das Illustratorenforum @Editartz setzt sich monatlich je ein Thema, an dem alle, jeder auf seine Weise, arbeiten. Es ist spannend zu sehen, wer was wie umsetzt und man kann konstruktive Kritik einholen – das Ganze ist entweder in Instagram oder auf facebook anschaubar. Das Editorial-Thema für Juni: ein Rezept im Bild. Es gibt auch jeden Monat ein Kinderbuchillustrationsthema…

(Ich mag diesen Salat sehr, vor langer Zeit in Kalifornien bei meiner wunderbaren Gastfamilie kennengelernt).

http://www.editartz.com


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Roadmovie 4 – unterwegs, nein, nicht im Coronamobil!

Die Arbeit, die ich seit Jahren oft und gerne mache, findet ebenfalls immer wieder mal „on the road“ statt: zu den Zeiten, an denen die niedergelassenen Ärzte nicht erreichbar sind, also nachts und am Wochenende, fahren wir auf Anforderung (Tel. bundesweit 116 117) zu Patienten, die zu krank sind, sich selbst auf den Weg in die Klinik zu machen. Man könnte denken, es wird weniger mit der Corona-Thematik, aber…

Der erste Patient ist uns als onkologisch mit starker Unruhe angekündigt. Im Pflegeheim angekommen, frage ich wie gewohnt, ob jemand im Zimmer (die Familie ist anwesend) Husten, Fieber oder sonstige Erkältungssymptome hat? Nein, nein, alles gut, sagt die Pflege. Sonst eine „Keimbesiedlung“ (auch bei den multiresistenten Keimen sollte man sich verkleiden, denn der nächste Patient, den wir besuchen, möchte auch davon gerne verschont bleiben…)? Nichts, wirklich, alles sei gut. Wir marschieren ins Zimmer, der Patient teilt uns als zweites mit, sich erkältet zu fühlen und hustet ziemlich feucht. Hat überhaupt jemand Fieber gemessen? Bisher nicht. Wir messen: 39,5. Na denn. Alle wieder raus, desinfizieren, verkleiden, wieder rein. Da im Moment eigentlich weder Grippe- noch Erkältungszeit ist, ist das naheliegendste, na,….? Die Familie ist nicht begeistert, dem Patient geht es so schlecht, dass wir ihn einweisen müssen.

Die nächste Patientin in der Sammelunterkunft hat seit 5 Tagen Fieber. Der Ehemann jongliert die zwei kleinen Kinder und hat gut zu tun, das Paracetamol aus den spielfreudigen Händchen der Zweijährigen zu befreien und den Dreijährigen zu beruhigen, weil man sonst sein eigenes Wort nicht versteht neben dem Gebrüll, schon garnicht die schwache Stimme der Patientin. 38,9, Kopfweh, Rückenschmerzen. Wann sie aus Afrika gekommen seien? Vor einem Jahr. Hat sie in den letzten 5 Tagen schonmal einen Arzt gesehen? Nein. Beide schütteln die Köpfe. Da die Patientin sowohl Malaria als auch, na, was wohl? haben könnte, nehme ich nach der Untersuchung noch einen Abstrich und wir füllen den ganzen Papierkram aus. Ja, das hätte der Mann letzte Woche auch gemacht, wird mir danach erzählt. Ach. Aber sie meinten doch, es habe noch kein Arzt….? Na, der sei ja auch nicht für die Krankheiten zuständig gewesen, sondern für die Verwaltung! (Insgeheim bin ich wirklich froh, wieder im normalen ärztlichen Dienst unterwegs zu sein, wo wir von den Patienten angefordert werden, damit etwas besser werden kann, und nicht nur, um Abstriche zu machen und dann wieder zu gehen). Jetzt muss eigentlich noch die Malaria ausgeschlossen werden. Und wie das immer so ist mit den Sammelunterkünften – keiner hat ein Auto, keiner Geld, ein Taxi bis nach Stuttgart Zentrum (nicht jedes Krankenhaus macht Malariatests) zu bezahlen und auch keinen, der einen mal kurz hinfahren könnte. Also braucht es einen Transport. Die Patientin freut sich über die ausführliche Diagnostik. Doch, das sei gut, jetzt, nach fünf Tagen mit hohem Fieber.

Die nächste Patientin ist mit hohem Blutdruck angekündigt. Sonst nichts? Mein Fahrer, ein sportlicher junger Mann, sagt, er könne es langsam nicht mehr hören, die Sache mit Corona ginge ihm allmählich total auf den Sack, er werde jetzt frei nehmen, bis die Geschichte vorüber sei. Ich hingegen beschließe zum wievielten Mal, egal, was uns wie angekündigt wird, bei jedem, zu dem wir gebeten werden, erstmal Fieber zu messen und draußen zu bleiben mitsamt Fahrer (solange dieser nicht das Handtuch geworfen hat) und Equipment…


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Noch ein frisches Buch…

Ein schwitzender Paketbote brachte heute ein Päckchen mit 20 Belegen dieses Gemeinschaftswerks: Christa Spilling-Nökers (Pfarrerin mit tiefenpsychologischer Ausbildung und Schriftstellerin ) Engellyrik und die Farbflächen von Kit Kittikorn (ein thailändischer Künstler) schienen dem Verlag amEschbach noch ergänzungsbedürftig – so erhielt ich die Anfrage, ob ich 6 Engelzeichnungen beisteuern könnte. Damit ein bisschen Auswahl möglich ist, habe ich 12 gezeichnet, wenn man ja mal anfängt mit einem Thema, entfalten sich die Variationen gern und vielfältig…..All diese sind jetzt im Buch zu finden. Die feine Kombination all dieser Einzelwerke zu einem runden, feinen Ganzen hat Angelika Kraut geschaffen.

Komm, mein Engel, bleib bei mir, Verlag am Eschbach 2020, gebunden mit Bändchen, ISBN978-3-86917-809-7, 105 Seiten, 12 Euro (klimaneutrale Herstellung und Druck in Deutschland)