sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Hummeln -Bumblebees

„Und sie fliegt doch“ – das Buch von Englands wichtigstem Hummelforscher und Bioprofessor begeistert mich gerade sehr. Mit Humor, gut lesbar, spannend und lehrreich geschrieben, weitet es den Blick auf die pelzigen Knubbel beträchtlich….Unbedingt ein Lesetip!

Auch eine Seite gibt es zum Thema: http://www.bumblebeeconservation.org , dazu einen youtube-Kanal des Biologen zu Themen rund um die Hummel.


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Eine Giraffe fürs Kinderzimmer

Freunde, die demnächst mit ihren vier Kindern in eine größere Wohnung ziehen, haben sich von mir dort eine Giraffe an der Kinderzimmerwand gewünscht. Nett war, daraus ein Teamwork zu machen: jede/r durfte in ihrer/seiner Lieblingsfarbe Giraffen-Punkte aufmalen!


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Es ist angerichtet! Im Grünen!

Meine Ausstellung ist aufgebaut und eröffnet! Deshalb hier noch einmal eine herzliche Einladung: in die Galerie in Gnadenthal bei Bad Camberg, Ausstellungsdauer: 22. Juni bis 25. August 2022, Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14 bis 17:00 Uhr und sonntags von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr!


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Im Grünen – Benefizausstellung

Herzliche Einladung zu meiner Ausstellung „Im Grünen“ im Evangelischen Kloster Gnadenthal bei Bad Camberg! Die Ausstellung findet vom 22.6. bis 25.8.2022 in der Galerie vor Ort statt und ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag bis Samstag 14-17 Uhr und Sonntags 11.30 bis 13 Uhr. Der Gesamterlös aus dem Bildverkauf geht an den Nehemiahof, Teil der Klosteranlage, in dem es für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Angebote in den Bereichen der Umweltbildung, Religionspädagogik und Freizeitarbeit gibt (ein Teil ist auch der Bioland-Hof vor Ort)!

Zu sehen gibt es Blühendes, ein wenig Dschungel und das eine und andere Fenster nach Afrika. Mehr über den Ausstellungsort und wie man dorthin kommt, ist zu finden unter http://www.kloster-gnadenthal.de


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Nachrichten aus einem anderen Land

Diese Woche habe ich Gäste aus dem Irak. Wir erzählen einander…

Ein heller Morgen in Bagdad, in dem Elias*, Vater von 3 Kindern, mit seiner Familie lebt. Er ist Architekt, seine Frau Farah* Naturwissenschaftlerin, sie unterrichtet. Die Zeiten sind schwierig, Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Einmischungen aus dem Ausland, Gewalt, Krieg. Elias und seine Familie gehören zur christlichen Minderheit im Land, einer der ältesten christlichen Kirchen der Welt.

Elias öffnet die Gardinen und sieht, dass Rebellen sich dem Haus nähern. Die Familie ist in Alarmstimmung. Die Ereignisse überschlagen sich. Drei Männer mit Maschinengewehren dringen in das Haus ein. Elias weicht zurück, als einer der Männer auf ihn zielt, er hebt schützend die Hände, der Angreifer zieht den Hebel. Der Mechanismus blockiert, ungeduldig zerrt der wütende junge Mann am Auslöser, kein Schuss löst sich. Die Eindringlinge beginnen, das Haus zu verwüsten. Irgendwie gelingt es den Eltern, sich mitsamt den verstörten Kindern in Sicherheit zu bringen.

Elias steht unter Schock. Ist tagelang nicht ansprechbar. Sieht sich tot in einer Blutlache liegen. Nur langsam kehrt ein Stück Normalität zurück, an anderem Ort, im Norden des Landes, aber nichts ist wie vorher. Elias und seine Frau geben ihre bisherigen Berufe auf. Es kann nicht weitergehen, als sei nichts geschehen. Auf eine Art ist ihnen das Leben neu geschenkt worden. Sie beginnen etwas Neues, er bildet sich in der kirchlichen Arbeit weiter, sie studiert Psychologie, beginnt ein Programm für traumatisierte Frauen aufzubauen.

Und heute? Wie Mehltau liegen die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte auf dem Land. Der Golfkrieg. Die Invasion durch die USA, das Erstarken und schließlich die Zerstreuung von Daesh(IS) – neben denen, die in andere Länder ausgewichen sind, haben sich zahlreiche Binnenflüchtlinge in den Norden, in kurdisches Gebiet, zu retten versucht. Zahllose Christen leben dort in Flüchtlingslagern unter ärmlichen Bedingungen. Das Programm, das Farah für die Frauen begonnen hat, ist stark gewachsen, ein Team hat sich geformt von Frauen mit ähnlichen Erfahrungen, es besteht so viel Bedarf. Elias ist im kirchlichen Bereich inzwischen in der Leitung tätig, berichtet international auf Konferenzen.

Ein dorniges Geschenk, eine Nah-Tod-Erfahrung dieser Art, doch eines, das trotz allem so viel Gutes hat bewirken können… Wer sich weiter über Hilfsprojekte für Christen im Irak informieren möchte, findet Infos z.B. hier:

http://www.gain-germany.org/projektlaender/irak/

*Name geändert


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Die tägliche Friedenstaube – The daily dove

Die Illustrationskollegin Friederike Ablang hat auf Instagram den Hashtag „superherodove“ ins Leben gerufen. Bei so viel Unfrieden in der Welt braucht es scheint’s etwas mehr Power (auch wenn man sich den traurigen Zustand der Friedensbewegung anschaut). Da kann man sogar eine mit drei Beinen finden (wenn eins abgeschossen wird, sind noch zwei da), die mit Hanteln trainiert (Durchhaltevermögen muß gestärkt werden). Wer eine beitragen möchte, nur zu! Meine sieht etwas zerrupft aus. Leider hilft die Superheldenpower nicht in jeder Situation weiter… #superherodove

Illustrationcollegue Friederike Ablang started a new hashtag on Instagram. Who wants to join, is invited to share his/her #superherodove !


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Weigerung – Refusal

Ich weigere mich, die Schwarz-Weiß-Brille zu tragen. Es gibt so viele Farben mehr, und Zwischentöne… Ich staune, dass Künstler hier und da plötzlich zum Boykott ihrer Kollegen aufrufen, nur, weil sie in einem bestimmten Land geboren sind. Und ich werde NICHT Boykottaufrufen diese Art folgen, unbesehen, nur wegen einer Zugehörigkeit zu einer Nationalität. Oder auch nur einer Sprache. Wo kommen wir hin mit solchen plötzlich festgezurrten Auswahlkriterien?

I refuse to wear the Black-and-White-Glasses. There are so much more colors and shades. I am astonished (a mild word) to see that artists here and there are suddenly demanding boycott of their colleagues, who we born in certain countries. I will NOT boycott anyone just because of nationality or language. No.