sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Klappbüchlein IV – the last page

…hin und wieder muss ein ‚happy end‘ möglich sein, zumindest auf dem Papier.

…every now and then a happy end should be allowed. At least on the paper. 


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Klappbüchlein III

…eine der nächsten Seiten. Was nicht ist, kann vielleicht noch werden. Manchmal muss man das Alternativprogramm schonmal formulieren, damit es Gestalt gewinnt.

...next pages. Sometimes alternatives have to be shaped in advance to have a chance to come into being.


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Klappbüchlein – The art of silliness II

Wenn der Kopf vom Nachtdienst müde ist, kann man immer noch in kleinerem Format den Pinsel spazieren gehen lassen. Für einen blauen Kringel, einen Vogel oder ein paar bunte Punkte reicht es immer noch…

Being tired from the last night shift, it is still possible to get the brush dancing a bit in small size painting. Some birds, red, yellow or blue dots, a line here and there are still possible (having in mind Carla Sonheim’s „art of silliness“)…


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Gute Fahrt – Safe journey

Das Thema „Schiffe“ scheint unerschöpflich, immer mal wieder kommt eine Idee vorbeigeflogen – hier eines, das festlich, sicher und in Freiheit dahin unterwegs ist, wo die Besatzung schon mit Vorfreude erwartet wird…

There seems to be no end of the creative spark concerning the creation of ships. This one is like a dream: safe, well prepared and in freedom being on the way where the crew is already awaited joyfully…


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Macht zu die Tür? – Keep the door shut?

Eine Frauengruppe in einem schönen Hotel, irgendwo in Deutschland. Eine Woche Urlaub, es sich gut gehen lassen, sich auf Ressourcen besinnen, sich neu versichern. Auch malen. Wunderbare Bilder entstehen. Herrliche Farben, eine gute Basis, tiefgründig gebaut. Wahlsprüche, die tragen. Die Kursleiterin wagt es, eine Herausforderung einzubauen: ein Haus soll gemalt werden, zu zweit, das Raum hat für Viele. Auch für eine allein erziehende Mutter mit 3 Kindern aus einem Entwicklungsland. Und für ein Tier, denn der Zoo ist abgebrannt. Man darf aussuchen, was für eines, ob Taube auf dem Dach oder Nilpferd im Gartenteich.  Träumen ist erlaubt. Insbesondere auf dem Papier. Da ist ja alles möglich, keine Sparauflagen, keine Sachzwänge, Freiheit pur!

Betretene Gesichter. Eine der Frauen will nicht teilnehmen. Zweiergruppen finden sich zusammen. Stellen sich dann doch tapfer der Aufgabe. Die Kursleiterin staunt über die auf den Blättern entstehenden Gebäude. Fast alle Gruppen haben die Mutter mit Kindern ausquartiert in ein extra Haus. Eine Gruppe hat ihr gar eine Lehmhütte mit Grasdach neben die mitteleuropäische Häuschenreihe gestellt. Diskussionen über Abgrenzungen sind zu hören. Darf es in der Häuserreihe auch innen Verbindungstüren geben oder nur von aussen? Eine Gruppe malt einen Fussball für die Kinder, der im Garten benutzt werden kann. Die beliebtesten Tiere sind Vögel. An eine Raubkatze traut sich keiner heran.

Ist Malen gefährlich, fragt sich die Kursleiterin, dass nicht einmal auf dem Papier das Formulieren von Nähe möglich ist? Oder ist das die durchschnittlich-europäisch maximal erträgliche Nähe?

A group of ladies on vacation, somewhere in Germany, taking a good time to relax and rest in a beautiful hotel. Thinking about resources, getting life into a new and  vital order. Find a new Motto. And paint a bit. Beautiful paintings are made – colorful, much alive, well based on belief and a good attitude. The art-teacher on one day dares to set up a little challenge: a house has to be painted, that will be the home not only for the painters, but also for a mother with 3 children from a developing country and an animal from the burnt zoo – the painters may choose if it is as small as a dove or big like a hippo in the garden lake. Everything is possible on paper, there is space for dreams, pure freedom. 

The ladies are not amused. One doesn’t stay. They finally  take the challenge. The art-teacher, who is always moved by the beauty of the ladies‘ creativity, is surprised. Most of the ladies don’t invite the mother with her children into their dream-house, but build a separate one for them. Some even build a hut with a grass-roof for them, that stands beside the mideuropean little houses. Discussions about distance are heard. Should there be doors inside the houses that lead to the neighbor or is a door outside more than enough? Someone paints a football, that may be used in the garden. Most of the animals are birds.

Painting seems to be dangerous in some way, the art-teacher wonders. Even if it is only on paper, without any borders, where every dream is possible, there has to be so much distance to feel safe?