sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Ferien im Grau

Eine Woche am Alpenrand, eigentlich gedacht zum Wandern, hat sich in Grau gekleidet. Ein nasses, kaltes Grau. Tagelang.

Ein Grau, in dem sich auch Schönes entdecken lässt. Man muss nur genauer hinschauen. Und gut gewärmt sein (vier Hosen übereinander und nochmal genauso viele Jacken).

Kuhgrau, ja, es gibt nicht nur Almvieh in Braun, sondern auch die Gesprenkelten – sozusagen die Dalmatinerkuh, oder eine, die einen breiten Streifen Weiß trägt, mit Bauchlätzle, gleichsam. Und die Dunkelgraue mit mehr oder weniger Weißhaar zwischendrin.

Und dann die Flechten – allesamt auch grau-grün, aber in vielfältigen Formen, Rundtellerchen, von Gefieder umkränzt, Korallenförmige, Fadenflechten…

Das Land liegt archaisch unter dem schweren Wolkengrau. Es könnte auch vor 2000 Jahren schon so ausgesehen haben. Holzzäune gab’s vermutlich auch damals schon.

Bilderanschauen bei den ansässigen Künstlerkollegen kann man auch. Da entfaltet sich allerlei Interessantes und addiert am Rande ein wenig Farbe.

Den Mut behalten. Irgendwann wird die Sonne wieder kommen…


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African Lady II

Eine der wichtigen Frauen im Dorf, geschmückt zum Fest: eine der jungen Frauen ist schwanger und die Angehörigen aus dem Nachbardorf sind mit einigen Ziegen als Gabe angekommen. Die Zahnlücke ist kein Zeichen für die Unerreichbarkeit  einer ordentlichen  Zahnarztpraxis, sondern ein Schönheitsmerkmal, das bewusst herbeigeführt wird.

One of the important ladies of the village, here she wears her festivity clothes. The celebration takes place because a young woman of her village got pregnant and the relatives from the neighborhood arrived, bringing some goats as a gift. The gap between her front teeth is not a sign for no dentist being around, but it counts as a sign of beauty.