sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Das Streifentier träumt vom Sommer II

Another dream of summer from striped animal…

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Klappbüchlein IV – the last page

…hin und wieder muss ein ‚happy end‘ möglich sein, zumindest auf dem Papier.

…every now and then a happy end should be allowed. At least on the paper. 


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Klappbüchlein III

…eine der nächsten Seiten. Was nicht ist, kann vielleicht noch werden. Manchmal muss man das Alternativprogramm schonmal formulieren, damit es Gestalt gewinnt.

...next pages. Sometimes alternatives have to be shaped in advance to have a chance to come into being.


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Nachklang

Kontraste: Hier die  Begegnungen mit den Menschen, die mit Müh und Not heil über das Meer gekommen sind und nun in begrenzt-anstrengendem Kontext  versuchen, ihr Leben neu in Bezügen zu verankern. Dort Licht und Farbe und das Spiel mit den Formen, der Traum vom „wie es sein könnte“. Wenn ich mich nachts um die einen kümmere (die den ärztlichen Notdienst brauchen), ist mir am Tag danach zuweilen nur noch nach „Bunt“…

Contrasts: on one side meeting those who succeeded in reaching a country without war and destruction, who try to get their saved life into a new context – hard and in times exhausting work, indeed. On the other side color and light and playing the „how it could be“. When I visit those in need of a doctor at night, I sometimes only have an eye left for the game of colors on the following day…


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Gute Fahrt – Safe journey

Das Thema „Schiffe“ scheint unerschöpflich, immer mal wieder kommt eine Idee vorbeigeflogen – hier eines, das festlich, sicher und in Freiheit dahin unterwegs ist, wo die Besatzung schon mit Vorfreude erwartet wird…

There seems to be no end of the creative spark concerning the creation of ships. This one is like a dream: safe, well prepared and in freedom being on the way where the crew is already awaited joyfully…


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Benefizaktion Kunstschiff – Vorbereitungen

…Vieles ist möglich! ((bis zum 13.6.2016, 18-21 Uhr, Bischof Moser Haus, Stuttgart))


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African Ladies – Martha, Clinical Officer

5.15 pm. The last patient just greeted and left the consultation room to start on her way home. Martha invites me on the visitor’s chair at her desk at Baraka Health Center. Through the open window the voices and music from the street are floating into the little room. 5 years ago Martha started her work as a clinical officer in one of Nairobi’s hospitals: for 2 years she worked in an HIV-program to prevent mother-to-child-transmission.

There always had been a passion of being active in the medical field, especially with children, for the daughter of a kenian banker and a secretary in civil service. Working in Baraka now is different from what she had first expected, Martha tells me. „It is more then I ever came across, but it’s not only sadness, it is also joy.“ She found a diverse community with different needs. And though it is not always easy she is glad to work here.

„Where do you see yourself in 10 years? Any dreams?“ I ask her.

Martha has indeed some plans: to open up a children’s home for the vulnerable, to build a school, even a hospital, to help educating children to a high level….To make her dreams come true, Martha is taking distant classes at Kenyatta University to become a bachelor in special needs education. She just finished her second year of four. And though she also is mother of a 5-year old daughter, she took classes in sign language to be able to translate for the deaf community at church.

„I love challenges,“ Martha says. And she wants to do her best with what she has and where she is. „Even if it is cloudy today, tomorrow might be a brighter day.“ Having worked with her during the last 5 weeks, it is easy to believe her.

17.15 Uhr am Nachmittag. Die letzte Patientin hat sich gerade aus dem Sprechzimmer verabschiedet und macht sich auf den Heimweg. Martha bittet mich an ihren Schreibtisch im Baraka Health Center. Durch das offene Fenster sind die Stimmen der Menschen auf der Strasse und flotte Musik zu hoeren,  Vor 5 Jahren startete Matha ihre Berufstätigkeit als Clinical Officer mit dreijaehriger Ausbildung (angesiedelt zwischen pflegerischer und ärztlicher Taetigkeit) in einem Krankenhaus in Nairobi: für 2 Jahre arbeitete sie in einem HIV-Programm mit dem Ziel, die Ansteckung von der Mutter auf das Kind zu verhindern. Immer gab es eine Leidenschaft für die Arbeit, besonders mit Kindern, im medizinischen Bereich für die Tochter eines kenianischen Bankers und einer Ministerialangestellten.

Die Arbeit in Baraka ist anders, als sie es erwartet hatte, sagt mir Martha. „Es ist umfangreicher, als ich es mir je vorgestellt haette, aber es ist nicht nur traurig, es gibt auch Momente grosser Freude.“ Sie fand eine vielschichtige Gesellschaft vor mit sehr unterschiedlichen Beduerfnissen. Und obwohl es nicht immer einfach ist, arbeitet sie gerne hier.

„Wo siehst du dich in 10 Jahren? Hast du Träume?“ frage ich sie.

In der Tat hat Martha Pläne: ein Kinderhaus zu eroeffnen, eine Schule zu bauen, vielleicht eine Klinik, aber vor allem in der Ausbildung von Kindern mitzuwirken.

Damit ihre Träume Gestalt annehmen koennen, hat Martha ein Fernstudium in Sonderpädagogik an der Kenyatta University begonnen und hat gerade das zweite von vier Jahren abgeschlossen. Und obwohl sie auch Mutter einer fünfjährigen Tochter ist, belegte sie Kurse in Gebärdensprache, um für die Gehörlosen in der Kirchengemeinde übersetzen zu können. „Ich liebe Herausforderungen,“ sagt Martha. Und sie moechte ihr Bestes geben, mit dem was sie hat und wo sie gerade ist. „Auch wenn es heute wolkig ist, koennte morgen ein hellerer Tag sein“, meint sie. Nach fünf Wochen Zusammenarbeit in Baraka glaube ich ihr gerne, was sie berichtet.