sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Nairobi…

….wird in den nächsten Tagen wieder mein Ziel sein – jetzt im vierten Jahr, um dort mit German Doctors in unserer Ambulanz mitten im Mathare Valley Slum für 6 Wochen chirurgisch zu arbeiten. Trotz der noch nicht ganz geklärten Turbulenzen und Unruhen um die jetzt zum zweiten Mal durchgeführte Präsidentschafts-Wahl hat das Baraka Health Center geöffnet und das ist gut – so werden die sowieso oft extremen Befunde nicht über Tage und Wochen verschleppt. Wenn das Internet funktioniert, werde ich hier berichten, zudem sind die Berichte der letzten Jahre unter den Stichworten Nairobi, German Doctors, African Ladies etc. zu finden.

…will be my destination again in the next days to join the Baraka Health Center Team and do surgical work there in the middle of Mathare Valley Slum with German Doctors for 6 weeks. It is my fourth year of going  there and this time it doesn’t feel as peaceful as it did in previous  times because of the troubles concerning the now second presidential election in four months. But – our clinic is open and busy, and we are glad about this: so our patients have a chance to get their severe health problems treated at least almost in time. 

http://www.german-doctors.de

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Ladiestreffen auf dem Markt mit Sommertieren

Resteverwertung von langen Papierrandstreifen, mal zwischendurch…:)

Ladies‘ meeting on the market of summer animals – the artist using left over cut off paper stripes…


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Afrika ist bunt – Benefizausstellung zugunsten der Welthungerhilfe

Ausstellung von Malerei (ein Teil meiner vielen Afrikabilder) im

Marienhospital Stuttgart, Böheimstrasse 37

3.5. bis 5.6.2017, täglich geöffnet (im öffentlichen Eingangsbereich nahe dem Empfang, Hauptgebäude, Ebene M0)

Es gibt viele schlechte Nachrichten aus Afrika, unter anderem,  dass es in vielen Ländern südlich der Sahara schon lange nicht mehr ausreichend geregnet hat, um auch nur den Grundbedarf von Menschen, Tieren und Pflanzen zu decken. Selbst die Welthungerhilfe verfügt nicht mehr über nicht genügend Mittel, auch nur für eine Basisversorgung all der Hungernden aufzukommen. Deshalb die Widmung dieser Ausstellung an diesen Zweck. Als ich 2010 für ein halbes Jahr in einem auch damals schon von der Dürre betroffenen Gebiet in Ostafrika gearbeitet habe, war die Verteilung von Sorghumhirse durch die Welthungerhilfe eine grosse Hilfe. Wir hätten es nicht geschafft, all unsere extrem mageren Patienten von uns aus zu versorgen (für eine Chirurgin aus Deutschland hat es einen gewissen Grad an Grauen, Menschen zu operieren, die über kein Fettgewebe mehr verfügen).

Die Wärme, Freude, Lebenslust und Buntheit dieses grossen, zum Glück nicht nur gequälten, sondern auch wunderbaren Kontinents gibt es trotz allem und sie findet sich (nicht nur) in den Bildern wieder.

(Da das Krankenhaus keine Möglichkeit sah, eine Vernissage zu ermöglichen, gibt es diesmal keine).

Infos über die Arbeit der Welthungerhilfe unter http://www.welthungerhilfe.de

 


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Melonen – Melons

Vor einem Jahr gab es vor unserer Haustür in Nairobi das Melonenfeld noch. Die Menschen, die ernten und am Strassenrand eine saftige, frische Scheibe verkaufen. Oder auch eine ganze, runde Kugel. In diesem Jahr gibt es kein Melonenfeld mehr. Ein hoher Zaun aus Wellblech und ein Wachmann, bewaffnet, verwehren Zutritt und Einblick. Die Gerüchte sind unterschiedlich. Ein Spekulant, der grosse Häuser für reiche Käufer bauen wolle, habe die Kleinbauern vertrieben? Die Chinesen? Land grabbing? Gar eine Landnahme durch die Regierung? Direkt oder indirekt? Ein Big Man aus den eigenen Reihen? Wie auch immer,  die Erde hinter dem Zaun liegt rot und bloss. Nur die Vögel halten sich nicht an die neuen Grenzen.

One year ago the melon field was still busy. People were harvesting, selling fresh and  juicy pieces on the side of the road. Or even a whole one. This year there is no melon field any more. A high fence with a watchman keeps anyone from entering or even having a look. Rumours are various. A big man, who wants to build big houses for rich people got the farmers removed? The Chinese? Land grabbing? Even the government? However – the soil lies red and bare. Only the birds don’t respect the borders.