sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Herbstsonett auf dem Bergrücken

(staunend, an den Schöpfer)

 

Moosig türmst Du Falten über Felsgestein,

tierhautähnlich schmiegt sich Wald an Buckelhöh’n.

Wasseradern willst ins Tal Du stürzen sehn

Wolkenflausch hüllt hier und da noch Kuppen ein.

 

Grauoliv und grüner Ocker, Grashaar, fein,

lässt als Wiesenpelz Du zwischeninnen stehn.

Käferuhren dürfen schwarz und rot sich drehn.

Braun behütet stehen Pilze, rau und klein.

 

Fährst mit zartem Finger Du durch Kaltgeröll,

linienziehend, spielend wie ein Riesenkind,

formt sich Erde, keimen Kraut und Gräserfell.

 

Baust mit Deinen Händen unser Erdgebind,

sprichst ein Wort und Nachtgestein wird augenhell.

Stein wird Erde, wo Dein Weg mit mir beginnt.

 

(ein Centovalli-Gedicht, entstanden in gemütlich gedehnten Stunden, mit Spass an dem Bastelprojekt der höheren Wortmathematik dieser Gedichtform).

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Malferien 2017 – zum Vormerken…

Malferien im Centovalli/Tessin  24.6. bis 1.7.2017

Landschaft in verschiedenen Techniken

mehr Infos unter: http://www.camporasa.ch

 

Blau – eine Fahne dem Wunder   27. bis 30.7.2017

Einkehrtage mit Malen im Evangelischen Kloster in Gnadenthal

mehr Infos unter: http://www.jesus-bruderschaft.de

 

(Kursleitung jeweils: Sabine Waldmann-Brun)

 

 

„Wenn ich keine Sonne seh, geh ich eine malen…“

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Rasa, Centovalli

In Ermangelung von Urlaub ist der Spaziergang in einem Bild eine ernst zu nehmende Alternative. Zwar gibt es auch bei der Arbeit farbige Impressionen (rote Punkte auf Nasen oder Armen, blaue Flecken an Beinen oder um’s Auge herum, Schattierungen von Gelb und Grün bei Übelkeit und dergleichen). Die Abstufungen von Sonnenlicht auf trockenem Gras oder Granit ins Bild zu übersetzen, hat aber einen anderen Reiz. Vielleicht auch einen gewissen Erholungswert….