sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Was tun wenn jemand krank ist II

Ich zitiere da mal meinen Hofpoet (Hugo Ganslmayer):

Ständig nur im Zimmer hocken / das macht Durst und keinen Spaß

Krankenzimmerluft ist trocken / komm, wie gönnen uns ein Glas,

wo’s drin blubbert, schäumt und britzelt / los, den Kummer drin ertränkt!

Schön, wenn’s in der Nase kitzelt! / Darum kräftig eingeschenkt!

Flüssig sei der Trost!

Auf die Heilung! Prost!

(der ärztliche Rat versteht sich von selbst, daß es sich hier natürlich hauptsächlich um Limo handelt….)

 

 


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African Ladies – Lilian, nurse

Nursing is her dream profession, Lilian says.  And she has careful hands – which is so important for her daily work with endless wound-cleaning and dressing. Born in Kenia as one of seven children of a house wife and a taxy driver, 24-year old Lilian had enrolled in  nurses‘ training at Nzoia College in Kitale after high school. Not having a job yet she volunteered at her home town at Wiyeta dispensary for some time before she started to work regularly as a nurse at Baraka – since one of the dressing room nurses had her second baby, Lilian is supposed to replace her for three months. So she moved to Mathare with her sister to be nearby.

When I came back to Baraka this year, I found her in the very first adjusting process and taking her picture took some time – but finally we made this one, that shows, who she is: not the shy young lady, who does not yet feel all familiar with the surroundings, but the registered nurse, who follows her dream.  

Her plans for the future? It would be great to be in charge of a health facility some time, Lilian says. And her motto tells me about her strength:

„Never underestimate the power of your mind to change your destiny.“

 

Krankenpflege ist ihr Traumberuf, berichtet Lilian. Und sie hat behutsame Hände – eine Grundvoraussetzung für all die Wundbehandlungen und Verbände, mit denen sie den ganzen Tag beschäftigt ist.  Die 24-jährige ist Kenianerin und eines von 7 Kindern einer Familienfrau und eines Taxifahrers. Ihre Krankenpflegeausbildung absolvierte sie am Nzoia College of Nursing in Kitale. Nachdem sie nicht sofort eine feste Anstellung fand, arbeitete sie für einige Zeit als Praktikantin im heimatnahen Gesundheitszentrum mit. Dann aber gab es die Möglichkeit einer dreimonatigen Schwangerschaftsvertretung im Baraka Health Center, und Lilian zog mit ihrer Schwester zusammen nach Mathare, um in der Nähe ihrer Arbeitsstelle zu sein.

Als ich im Januar wieder nach Baraka kam, traf ich sie gerade in ihrer ersten Eingewöhnungszeit, und es brauchte eine ganze Weile, bis uns ihr Foto so gelungen ist, dass es ausdrückt, wer sie wirklich ist: nicht die scheue, junge Frau, die noch mit den ungewohnten Arbeitsbedingungen kämpft, sondern die ausgebildete Krankenschwester, die in ihrem Traumberuf arbeitet.

Was sie sich für die Zukunft wünscht? Einmal die Verantwortung für eine Gesundheitsstation zu haben, wäre eine feine Sache, meint Lilian. Und ihr Motto erzählt von der Kraft, die in ihr steckt:

„Unterschätze niemals deine Fähigkeit,  dein Schicksal zum Guten zu verändern.“