sabinewaldmannbrun

Farbe. Linie. Sehen.


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Zeit/Time – Recycling…

Ein Stück festes Papier, ein Reststreifen vom Rand eines Aquarells, ein Fitzelchen von ausrangiertem Geschenkpapier, ein Wort, das für Kostbares steht und die Übersetzung, zum Merken…Daraus wird: eine Grusskarte!

A piece of good paper, folded, a leftover from the edge of a watercolorsketch, a tiny cut from wrapping paper, a word, standing for something precious, and the translation, to keep in mind…And this will be a card to be sent!


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Auszeit am Meer

Ich höre:

warst du schon du musst unbedingt noch warum hast du nicht das muss man gesehen haben hast du auch dies das jenes und dann noch solches gesehen dieses museum und jenen berg und diese safari und den strand gegenüber und den jazzclub nimm doch ein boot und die city hierdadort

Ich bleibe an einem Ort, gehe täglich denselben taglangen Weg am selben Meer entlang und denke: nicht eine Minute später ist es noch der gleiche Ort, die Dynamik im Kleinen und Grossen ist überwältigend…

Ich sehe:

Das Farbenspiel des Sonnenlichts bis zum Abend

die Feinstrukturen im Sand

die Wellenlinienveränderungen

die Türkiswasserbrechungen mit Blau

das Sandgeriesel in verschiedenen Windinteraktionen

Eselaugen-Blicke

drei schwarze Akrobaten beim Radschlagen am Strand

Mütter im Tschador beim Schwimmen

Grünstrunkvarianten

Schattenformationen

das unverschämt fröhliche Rot eines Bootes

lachende, entspannte Einheimische beim Baden

Pflanzensterne

das Erblauen der Freitagsmoschee in der Abenddämmerung

und

das

Fliessen

der

Zeit

.

.

.

 


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Am Meer mit (Skizzen-)Buch…

Eine kostbare Woche Meerferien. Ohne Arbeit nebenher. Was für ein Luxus! Im Gepäck das Skizzenbuch,ein paar Farbstifte (die alten Stummel – so passen 14 Farben in einen Kasten, in dem sonst nur 6 Platz haben, dazu ein Druckbleistift). Kein Radiergummi. Nebenher als Lektüre: ,Hochzeit des Lichts‘ von Albert Camus (geschrieben an einem anderen Meer) und die Biographie Joseph Beuys‘ von Heiner Stachelhaus.

Zeit, um an einem langen, weiten Strand auf und ab zu gehen, sich ab und zu ins Meer zu werfen, in Richtung der auf den Wellen glitzernden Sonnenpunkte zu schwimmen und den Wechsel von Licht und Farben zu bestaunen. Und sich hin und wieder an einer Skizze zu versuchen.

One week of vacation at the ocean. No work to do aside of being there. What a luxurious state of life. Of course I have taken my sketchbook, some coloured pencils (the old short ones, so that 14 colours fit into a box of 6). No eraser. And two books: ,Noces‘ by Albert Camus (who wrote this on another coast) and the biography of Joseph Beuys by Heiner Stachelhaus.

Time to stroll along the seaside, jump into the water every now and then to swim south in direction of the sunsparkles on the waves and to enjoy the change of light and color.  And to try some sketches…